Fotoziel Dahner Felsenland: Ein Camper, zwei Fotografen, zehn Felsen

Anfang Juni 2025 war es endlich so weit: Michael und Peter, beide mit dem Nikon Z-System im Gepäck, machten sich auf den Weg ins beeindruckende
Dahner Felsenland – eine Region, die wie geschaffen ist für Landschaftsfotografie. Ziel war es, markante Felsformationen, Burgruinen und stimmungsvolle Lichtstimmungen einzufangen – tagsüber, zum Sonnenuntergang und sogar nachts.

Basecamp: Campingplatz Büttelwoog

Als Basislager diente der idyllisch gelegene Campingplatz Büttelwoog in Dahn. Im Camper übernachten, morgens mit dem ersten Kaffee die Kamera zücken – besser geht’s kaum. Auch ein Besuch der PWV-Hütte Dahn gehörte dazu: deftige Küche, leckerer Kuchen, herrlicher Ausblick.






Altschlossfelsen

Los ging’s mit den Altschlossfelsen, einem fast surreal wirkenden Sandsteinriff direkt an der Grenze zu Frankreich. Die langen, moosbewachsenen Wände und Farbspiele im Nachmittagslicht boten perfekte Motive für Weitwinkel und Detailaufnahmen gleichermaßen.





Teufelstisch 

Der legendäre Teufelstisch durfte natürlich nicht fehlen. Wir kamen spät – mit Absicht. Gegen Mitternacht entstand ein beeindruckendes Nachtfoto mit dem Sternenhimmel über dem Felsen. Dank Lichtmalerei und Langzeitbelichtung wurde die Szene magisch.






Lämmerfelsen

Der Lämmerfelsen belohnte uns mit einem weiten Blick über die Wälder. Besonders reizvoll: das Spiel von Licht und Schatten in den tiefen Spalten und Höhlen des Gesteins. Leider nicht ganz so gut zu erreichen wie von machen beschrieben.






Burg Altdahn

Die Burgruine Altdahn bot nicht nur spannende Perspektiven für Architekturfotografie, sondern auch einen großartigen Ausblick auf Dahn und das Umland. Nicht nur bei leichtem Nebel am Morgen ein atmosphärischer Traum.

Sprinzelfelsen

Ein weiteres nächtliches Abenteuer führte uns zum Sprinzelfelsen. Mit Stirnlampe und Stativ bewaffnet, fotografierten wir die Silhouette des Felsens vor einem mit Sternen übersäten Himmel. Die Nikon Z50 II mit den lichtstarken Objektiven meisterte die dunklen Bedingungen mit Bravour, auch wenn wir mit Stirnlampe selbst im Bild waren.


Braut und Bräutigam

Diese beiden schlanken Felstürme sind nicht nur ein schönes Fotomotiv, sondern auch ein Symbol für das Dahner Felsenland.








Schwalbenfelsen, Schillerfelsen & Jungfernsprung

Ein Trio, das sich gut verbinden lässt – jedes dieser Felsmassive hat seinen eigenen Charme. Während der Schillerfelsen mit seinem freien Blick auf Dahn punktet, ist der Jungfernsprung für seine sagenumwobene Geschichte bekannt. Die besten Fotos entstanden hier gegen Abend mit dramatischem Licht.






Haferfelsen

Weniger bekannt, aber ein echter Geheimtipp. Der Ausblick von oben ist spektakulär – besonders bei Dunst und diffusem Licht. Allerdings war auch hier der eigentliche Spot für uns nicht zu erreichen. Die letzten Metern waren uns einfach zu riskant. 







Buchkammerfelsen

Der Tag endete meist mit einem letzten Aufstieg – etwa zum Buchkammerfelsen, wo wir den Sonnenuntergang fotografierten. Die Stimmung, wenn die Sonne hinter den Hügeln verschwindet und das Sandsteinrot zu leuchten beginnt, ist unbeschreiblich. Auch bei diesem Fotospot war uns der letzte Sprung über den Abgrund zum finalen Standort zu riskant. 





Fazit

Unsere Fototour durchs Dahner Felsenland war ein voller Erfolg – technisch, landschaftlich und menschlich. Die Kombination aus abwechslungsreichen Felsformationen, historischen Ruinen, tiefen Wäldern und nächtlichen Sternenhimmeln machte jede Location einzigartig. Mit dem Camper auf dem Campingplatz Büttelwoog zu übernachten und tagsüber oder nachts loszuziehen, erwies sich als perfekte Lösung.
Wir kommen wieder – mit frischen Akkus, leeren Speicherkarten und neuen Ideen im Kopf.


Euer Michael

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